Trattoria Pane e Vino

Ich kann nicht glauben, dass ich hier das beste zuerst verrate. Aber ist das nicht genau der Plan? Ja.

Vor gut zwei Jahren bin ich mehr durch Zufall über die gefühlte Grenze Nauener Tor in Richtung Potsdamer Rathaus geschlendert und habe beim Anblick des kleinen Restaurants mit vier Tischen auf der schmalen Straße, dem verwinkelten Gastraum und der offenen Küche den Entschluß gefasst, hier einzukehren.

Die kurze handgeschriebene Liste der Tagesgerichte konnte ich nur aus der Nähe entziffern: Nudelgerichte mit interessanten Geschmackskombinationen: Salbei, Auberginen, Wild, Pilze, Kürbis, Lamm… wow (gibt es eigentlich ein adäquates Wort für „perfektes Essen/Schmecken“?).

Ich war inzwischen ..zig mal dort und habe jedesmal etwas anderes gefunden. Oder wenn nicht etwas anders, dann doch etwas, was ich so nicht anderswo finden würde.

Pane e Vino ist ein Familienbetrieb. Die Leitung hat ganz offensichtlich die Frau Mutter. Die Söhne stehen am Herd (wo es zischt und stichflammt und topfklappert und deftig duftet). Der Wein ist gut. Toscanisch (soweit ich das mit meinem beschränkten WeinKnowHow einschätzen kann) und ebenso gediegen wie das Gekochte. Soll ich auch noch das Dessert beschreiben?

Ich werde einen Teufel tun. Geh hin. Bestelle vor, wenn Du mit Freunden kommst. Für einen oder zwei findet sich am Abend meist noch ein kleiner Tisch. Manchmal aber auch nicht.

Wer gutes (italienisches) Essen schätzt und den spröden Charme einer toscanischen Familie verträgt, ist hier gut aufgehoben. Und wer einmal da war und in der Nähe wohnt kommt wieder.

Trattoria Pane e Vino

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